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Erbfolge


Die folgende Darstellung soll nur einen Überblick geben und kann eine genaue Prüfung der Sach- und Rechtsfragen im Einzelfall nicht ersetzen.

Verstirbt ein Landwirt, ohne ein Testament zu hinterlassen, regelt sich die Erbfolge nach dem Gesetz, §§ 5, 6 HöfeO.
Die erste Rangfolge richtet sich nach dem Grad der Verwandtschaft, d.h. Kinder gegen vor, nach ihnen kommen Enkel, Urenkel usw. Sind in dieser Rangfolge keine Erben vorhanden, kommen (nacheinander) der Ehegatte, die Eltern und die Geschwister bzw. deren Abkömmlinge.
Sind mehrere Anwärter derselben Ebene vorhanden, kommt es in erster Linie darauf an, wer von ihnen wirtschaftsfähig ist. Alle anderen fallen ohne weiteres aus der Erbfolge heraus. Eine Hoferbenberufung nach dem Grad der Wirtschaftsfähigkeit gibt es nicht.
Sind mehrere Hoferben derselben Rangstufe (§ 5 Höfe0) wirtschaftsfähig, gilt zur Auswahl unter ihnen Ältesten- oder bei entsprechendem Erbbrauch Jüngstenrecht.
Achtung: auch ohne Testament kann ein Landwirt einen Sohn zum Hoferben bestimmen; etwa dadurch, dass er ihm die Bewirtschaftung überträgt.